DSC 0019Es hätte mehr Schnee liegen dürfen. Dennoch haben sich insgesamt etwas mehr als 350 Schüler*innen, Lehrer*innen und weitere Kolleg*innen sowie Eltern in den Wochen vom 13. Januar bis 26. Januar in Janov n. N. (Isergebirge, Tschechien) erfolgreich dem Wintersport gewidmet. Ob Langlauf oder Abfahrt, ob Wandern oder Snowboard – alle bewegten sich sportlich in der sauberen Bergluft des Isergebirges.

Lernen im Schnee

Dass eine Schulfahrt Spaß machen kann, wussten die Schüler*innen der 6. und 8. Klassen, die jeweils als kompletter Jahrgang dort waren, sowie ausgewählte Sportkurse aus den Jahrgängen 9 bis 11 ohnehin. Dass Schule mehr soll, als bloß Spaß machen, ist ebenfalls klar. Auf der pädagogischen Seite stärken diese Winterfahrten das Gemeinschaftsgefühl und die Förderung der Bewegungsfähigkeit ist offensichtlich. Außerdem trägt er zur Stärkung des Selbstbewusstseins bei, wenn die Schüler*innen etwas Neues lernen: Wintersport.

In Anfängerkursen für Ski-Alpin, Snowboard und natürlich den Langlauf erlebten die Schüler*innen den Wintersport so, wie ihn die meisten nur aus dem Fernsehen kennen. Daneben wurden auch Ski- und Snowboardlehrer ausgebildet. Teilnehmer dieser Ausbildung waren neben Lehrern aus dem Fachbereich Sport, Schüler*innen aus der aktuellen Sekundarstufe 2 sowie ehemalige Schüler*innen, die ihrer alten Schule weiterhin „treu“ sind.

Aber auch auf organisatorischer Ebene lernt man noch. Zum ersten Mal wurde nämlich die Mittagsversorgung an zwei Tagen in Bauden direkt auf der Piste eingenommen. Dies war für die Organisatoren wie auch für die Küchen der Skihütten eine große Herausforderung, galt es doch jeweils rund 100 Menschen zu verköstigen. Dieser Versuch war derart erfolgreich, dass auch der folgende 8. Jahrgang direkt davon profitierte und auch an zwei Tagen in den Skihütten zu Mittag gegessen hat.

Traditionsfahrt mit Eltern

Neben den beiden Klassenfahrten haben sich zwei weitere Fahrten etabliert, die jeweils an den Wochenenden durchgeführt werden, wenn die Schüler*innen wieder zu Hause bei ihren Eltern sind. Dann nämlich lädt die Initiative „Elternhaus und Schule“ Eltern, Schüler*innen, ehemalige Schüler*innen sowie aktuelle und ehemalige Kolleg*innen der Anna-Seghers-Schule zum Wintersport ein. Auf diese Weise sind sowohl die Pension als auch das Material durchgehend ausgelastet.

Diese Tradition ist mittlerweile derart etabliert, dass sogar ehemalige Schüler*innen mitfahren – mit eigener, junger Familie.

Der Sport kommt nicht zu kurz

P1250028Ein großer, herzlicher Dank geht an Andreas Hunger, der als Fahrtenleiter die Skifahrten seit Jahren mit großer Freude und Gelassenheit organisiert. Sich selbst konnte er erst am letzten Wochenende belohnen. Da ging es mit einem kleinen Lehrerteam auf eine rund 35 Kilometer lange Langlauftour quer und rund ums Isergebirge. Unterwegs und an jeder Baude traf Herr Hunger langjährige Freunde und Bekannte.

B. Buchtaleck